- 02.09.2011 Fontainebleau ++
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- 02.09.2011 Fontainebleau ++ Das Schloss Fontainebleau in Fontainebleau (Département Seine-et-Marne) ist ein französisches Königsschloss rund 60 km südlich von Paris, das zeitweilig u. a. von Kaiser Napoléon Bonaparte genutzt wurde ++ Es ist vor allem berühmt für seine Innenausstattung aus der Zeit der Renaissance, an der zahlreiche italienische Künstler arbeiteten, und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Name des Schlosses Fontainebleau, früher auch "Fontainbleau" geschrieben, leitet sich ab von: "fontaine belle eau", das heißt "Quelle (mit) schönem Wasser".
Baugeschichte
Die Anlage wurde unter Franz I. und Heinrich II. an der Stelle eines Jagdschlosses gebaut. Bauanfang war 1528. Das Schloss gilt als erster Renaissancebau auf französischem Boden. Schloss Fontainebleau hat fünf Höfe, eine Kapelle, Prunkräume, Fresken und Stuckaturen. Die Arbeiten für das Schloss wurden ab 1530 von italienischen Künstlern wie Rosso Fiorentino ausgeführt. Diese brachten manieristische Stilelemente und italienisches Formengut nach Frankreich.
Ludwig XIV. ließ in den Gärten ein neues Parterre im Stil des Barocks, einen großen Kanal und einen neuen Park anlegen.
Kunst im Schloss
Mit dem Schloss Fontainebleau sind die so genannte Erste und Zweite Schule von Fontainebleau verknüpft. Beide Schulen wurden von italienischen Künstlern gegründet.
Ereignisse im Schloss Fontainebleau