Baltic Horse Show Kiel 2011

Fliegender Holländer im Glück

Foto: KH Frieler / Gert-Jan Bruggink

- 16.10.2011 Kiel  ++  Gert-Jan Bruggink gewinnt Großen Preis von Schleswig-Holstein  ++  Man hat sich vorher noch nie gesehen, aber die Namensgleichheit sorgte für Heiterkeit und eine Fülle von Wortspielen  ++  Gert-Jan Bruggink aus den Niederlanden gewann bei der Baltic Horse Show zum ersten Mal den Großen Preis von Schleswig-Holstein, präsentiert von der Sparda-Bank mit einem Pferde namens Wings und genau so ? nämlich Dr. Heinz Wings - heißt auch der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank  ++  Pferd und Vorstandsvorsitzender schlossen gleich nach der Siegerehrung näher Bekanntschaft, kein Zweifel möglich, man verstand sich auf Anhieb gut. "Mein Wings hat super mitgemacht", unterstrich Bruggink lachend. Der 13 Jahre alte in den Niederlanden gezogene Wallach sei ein wirklich unkompliziertes Pferd und auch sehr schlau. Schon am Vortag hatte der 32-jährige Bruggink mit Primeval Wings Platz zwei in der Warsteiner Winning Round belegt. Hinter dem Gast aus Holland reihte sich als bester Deutscher der zweimalige Olympiasieger Lars Nieberg mit der 18 Jahre alten Hannoveraner Stute Lucie ein. "Ob sie das routinierteste Pferd ist weiß ich nicht, aber das älteste Pferd im Feld sicherlich", so der Zweitplatzierte. Bis zum Jahresende soll die Pferdedame, die Nieberg auch Weltcup-Erfolge bescherte, noch im Sport gehen und dann im Jahr 2012 in der Zucht eingesetzt werden. Genau halb so alt ist der Wallach Vincente, den die Irin Jessica Kürten seit April 2011 unter dem Sattel hat. "Ihm fehlt einfach Routine, aber er ist ein sehr sehr gutes Pferd, ich bin ganz zufrieden wie er sich hier präsentiert hat", so die Drittplatzierte des Großen Preises. Insgesamt elf von 41 Startern erreichten das Stechen der Prüfung.
Pech hatte Vize-Europameister Carsten-Otto Nagel aus Wedel, der mit Rarität im Stechen einen Fehler kassierte und Sechster wurde. Mannschafts-Europameisterin Janne Friederike Meyer (Schenefeld) und ihr Holsteiner Schimmel Holiday by Solitour verpaßten das Stechen nach einem Abwurf. Auch im Jahr 2012 wird die Sparda-Bank als Hauptsponsor der Baltic Horse Show mit "an Bord sein" wie Vorstands-Vorsitzender Dr. Heinz Wings unterstrich: "Wir setzen sehr auf Sport im Sponsoring, legen aber auch Wert auf eine gewisse Nachhaltigkeit des Engagements".
Für Veranstalter Peter Rathmann, der die 23. Baltic Horse Show für den 18. bis 21. Oktober 2012 ankündigte, ein gutes Omen. Rathmann freute sich vor allem am Sonntag über viele Besucher, die ein abwechslungsreiches Programm genießen konnten. Schon das Finale des LVM Cups für Junioren aus Schleswig-Holstein zog etliche Fans an, die Cellagon Grand Prix-Kür tat ein Übriges. Dem von der Sparda-Bank präsentierten Großen Preis von Schleswig-Holstein folgt zudem noch die Variante für die ganz jungen Springreiter - die Springprüfung Kl. M - Finale der Sparda-Bank Trophy.
Hansano Fahrduell für Team Deutschland
Geradezu schwindlig fuhren die neun Fahrer mit 24 Pferden in drei Teams das Kieler Publikum. Das Hansano-Fahrduell im Weltcup-Stil gewann das Team Deutschland nicht ganz überraschend in der Besetzung Michael Freund - Weltmeister der Vierspänner und Rekord-Weltcup-Sieger aus Neu-Isenburg - Detlef Böhlmann - Weltmeister Einspänner und Deutscher Meister Zweispänner 2010 aus Hollenstedt - sowie Mannschafts-Weltmeister Stephan Koch (Kruckau), der mit seinem Pony-Zweispänner in Kiel anrückte. So rasant zirkelte das Team Deutschland um und durch die Hindernisse über drei Runden, das am Ende 676,09 Sekunden zu Buche schlugen. Platz zwei ging an das Team Mecklenburg-Vorpommern (698,06) und Dritte wurden die Gastgeber vom Team Schleswig-Holstein (719,56).

LVM Cup bei der Baltic Horse Show - Tolles Finale erlebt

- 16.10.2011 Kiel  ++  Lisa Christin Hansen aus Oeversee war mächtig stolz auf das erfolgreiche Ende ihrer Saison  ++  Die Juniorin gewann mit der acht Jahre alten Stute Sydney das Finale des LVM Cups Dressur mit der Wertnote 8,0 in der Dressurprüfung Kl. L (Trense)  ++   "Nächstes Jahr bin ich Leistungsklasse 3, dann darf ich keinen LVM Cup mehr reiten. Das war heute praktisch meine letzte Trensen-L und die Stute hat das echt toll gemacht. Im Abreitezelt war sie etwas kribbelig, aber in der Halle hat sie alles super gemacht". Angereist war die junge Reiterin mit dem Gedanken, ein ordentliches Finale zu absolvieren. Nach einem nicht ganz glücklichen Saisonbeginn - "da lief es nicht so gut" - qualifizierten sich Hansen und Sydney in Langstedt-Bollingstedt für das Finale bei der Kieler Baltic Horse Show. Das es gleich zum Sieg reicht, hätte sich das Nordlicht indes nicht träumen lassen: "Ich wußte ja auch, dass hier starke Leute im Finale sind ......." Und die machten ihre Sache ebenfalls gut. Ragna Mann (Huje), Johanna Horstmann (Bad Bramstedt), Lena Isermann (Poyenberg), Ann-Katrin Bock (Hohenfelde) und Lena Käufer (Hamburg) belegten die Plätze zwei bis sechs.
Stunden später stand auch fest, wer die "Hosen anhat" im Springsport in Schleswig-Holstein: Sascha Hensen, der aus St. Peter-Ording an der Westküste in die Landeshauptstadt an der Ostsee gekommen war und mit der Cento-Tochter Saphira die Stilspringprüfung Kl. L mit Stechen gewann. Der junge Mann sauste der Konkurrenz davon, die überwiegend aus jungen Damen bestand. Platz zwei ging an Emelie Lüders aus Steinhorst mit Uva Bianca, Dritte wurde Jana Dingebauer aus Schönhorst mit Aramis R. Kurz nach dem Großen Preis von Schleswig-Holstein schwärmten die norddeutschen Junioren bereits aus, um ganz genau den Parcours zu ergründen und sich akribisch vor zu bereiten. Der LVM Cup mit dem Finale beim internationalen Reitturnier in Kiel - das kommt gewaltig gut an bei Schleswig-Holsteins Junioren im Spring- und Dressursattel.

Holsteiner Sieg im Preis der Warsteiner Brauerei

Foto: KH Frieler / Andre Schröder

- 15.10.2011 Kiel  ++  Gert-Jan Bruggink sah sich ein wenig "umzingelt" - vor dem "fliegenden Holländer" ein 22 Jahre junger Sieger, direkt hinter ihm ein 21 Jahre alter Titelverteidiger bei der Baltic Horse Show  ++  Der Mann "in der Mitte" ist 32 und eigentlich dafür bekannt, schnelle Stechen und Siegerrunden oft zu gewinnen, aber im Preis der Warsteiner Brauerei war ein Jüngerer schneller - Andre Schröder aus Radesforde bei Wahlstedt, schnappte Bruggink die Warsteiner Winning Round vor der Nase weg. Die Nachfolger der Promis stehen bei der Baltic Horse Show buchstäblich "ante portas".
Andre Schröder, Sohn des einstigen Nationenpreisreiters Dirk Schröder, gewann mit AD Quira in 33,66 fehlerfreien Sekunden die zweite Qualifikation zum Großen Preis von Schleswig-Holstein, den am Sonntag in Kiel die Sparda-Bank präsentiert. AD Quira und Schröder sind seit ca. einem dreiviertel Jahr ein sportliches Duo, zuvor gehörte die braune Quilot-Tochter dem brasilianischen Springreiter Alvaro Miranda de Neto.
Hinter Schröder und Bruggink mit Primeval Wings folgte auf Rang drei der junge Schwede Douglas Lindelöw, der im Vorjahr bei der Baltic Horse Show bereits den Großen Preis für sich entscheiden konnte. Seither hat Lindelöw erste Weltcup-Einsätze bestritten und international weiter Erfahrung gewonnen. Trainiert wird mit Mutter Agnetha, einst selbst Nationenpreisreiterin. ?In Schweden arbeitet jeder so für sich - Teams mit einem Trainer gibt es eigentlich nicht. "Ich beneide die deutschen jungen Reiter manchmal, weil sie viel bei Turnieren zusammen sind und gemeinsam mit einem Trainer arbeiten", gab Lindelöw verschmitzt lächelnd zu.
"Was geht ab?" - Der Holsteiner Masters Zukunftspreis
Sie heißt Que Pasa und sie ist ein echter junger Star. Die braune Holsteiner Stute gewann mit Mario Stevens (Molbergen) im Sattel den Holsteiner Masters Zukunftspreis für sechs Jahre junge Springpferde aus der Landespferdezucht. Gleich reihenweise erstklassiger junger Springpferde traten in der Kieler Arena zu der mit 10.000 Euro höchstdotierten Prüfung für so junge Kandidaten an. Zweiter wurde Holger Wulschner aus Groß Viegeln mit Cha Cha Cha G vor Quintana unter Rasmus Lüneburg aus Hetlingen.
RWE Youngster Finale für Callboy
Er ist ein Holsteiner Hengst, gerade mal sieben Jahre alt und war der Beste im RWE Youngster Finale - Callboy, den Hauke Luther (Altenhagen) bei der Baltic Horse Show vorstellte. Luther kommt eigentlich aus Wittmoldt bei Plön, lebt und arbeitet aber seit dem Frühjahr 2011 im mecklenburgischen Altenhagen und reitet gleich mehrere Holsteiner dort. Callboy verwies El Bond auf Platz zwei, den der aus Fehmarn stammende und in Greven lebende Hans-Thorben Rüder in Kiel präsentierte. Rang drei ging an Franke Sloothaak`s Zukunftshoffnung Südwind`s Con Tico, einen sieben Jahre alten Enkel von Otto Beckers Olympia- und Weltcupsieger Dobel`s Cento.

Ein Brite im Glück - Christopher Frazer gewinnt Lotto 3plus1

Foto: KH Frieler / Thomas Kleis

- 14.10.2011 Kiel  ++  Er hatte sich durchaus was vorgenommen für das Finale der Springsportserie Lotto 3plus1, präsentiert von Holsteiner Masters und strahlte anschließend zufrieden  ++  Christopher Frazer, in Neumünster lebender Brite, hat zum ersten Mal die Gesamtwertung von Lotto 3plus1 für sich entscheiden können  ++  "Ich habe extra Aragorn für das Finale genommen und werde ihn nicht international reiten," betonte der 28-jährige, der einen Sportstall in Klein Offenseth auf der Anlage der Hengststation Hell betreibt. "Die Lotto-Serie ist wichtig für uns in Holstein, denn die findet auch bei guten Turnieren statt." Platz sechs nach dem Stechen der Springprüfung Kl. S** genügte dem Briten, um noch an dem führenden Jörg Kreutzmann (Kasseburg) mit Lacoeur vorbei zu ziehen. Der ärgerte sich über sein Pech. Wie Frazer konnte Kreutzmann ins Stechen einziehen, hatte dann aber genau einen Abwurf zuviel und landete im Ranking auf Rang drei.
Die letzte Prüfung der Seriensaison 2011 gewann der Derbysieger des Jahres 2009, Thomas Kleis aus Gadebusch mit Questa Vittoria. "Sie hat jetzt Pause. Ich werde Carassina in den internationalen Prüfungen einsetzen," so Kleis. Die Stute ist sein Derbypferd. Hinter Kleis reihten sich in der Prüfung Rasmus Lüneburg (Hetlingen) und Holger Wulschner (Groß Viegeln) ein. Kleis zog im Ranking nach seinem Sieg in der Finalprüfung, in der es die doppelte Punktzahl gab, auf Platz zwei vor.
In Breitenburg, auf Fehmarn und in Bad Segeberg beim Landesturnier hatte die Serie Station gemacht. Die besten 25 Reiter des Rankings plus zweier Wildcards, die Peter Rathmann an Volkert Naeve (Breiholz) und Ann-Mari May (Hohenlockstedt) vergab, durften im Finale von Lotto 3plus1 präsentiert von Holsteiner Masters bei der internationalen Baltic Horse Show an den Start gehen.
Holsteiner Masters präsentiert: Lotto 3plus 1 Nat. Springprüfung Kl. S** mit Stechen:

  • 1. Thomas Kleis (Gadebusch), Questa Vittoria, 0 SP/31.54 sec;
  • 2. Rasmus Lüneburg (Hetlingen), Siska, 0/32.66;
  • 3. Holger Wulschner (Groß Viegeln), Coeur de Lion, 0/35.37;
  • 4. Volkert Naeve (Breiholz), Cord, 0/39.48;
  • 5. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Büttner´s Catcher, 4/33.31;

Sarah Kay gewinnt erste Weltcup-Runde - "Alo" gewinnt als Moderator

Foto: KH Frieler / Sarah Kay
Alois Pollmann-Schweckhorst

- 14.10.2011 Kiel  ++  Irgendwie war es für beide eine Premiere und doch gab es Unterschiede: Sarah Kay, Vize-Europameisterin aus Sörup, gewann in Kiel Runde eins bei ihrem ersten Weltcup-Auftritt überhaupt und Alois Pollmann-Schweckhorst, international renommierter Nationenpreisreiter gewann die Sympathien des Publikums als Moderator des Cellagon Eröffnungskonzertes  ++  Aber während Kay sich in einem vertrauten Metier bewegte, betrat Musikliebhaber Pollmann-Schweckhorst praktisch "Neuland".
Sarah Kay, die bereits Deutsche Meisterin ist und 2010 in Kentucky als eine der jüngsten Voltigiererinnen überhaupt bei den Weltmeisterschaften antrat, hatte ihren ersten Weltcup-Auftritt mit der gewohnten Souveränität absolviert und die EM-Dritte Rikke Laumann aus Dänemark auf Distanz gehalten. Nerven hat Sarah Kay wie Drahtseile. Bei den Herren setzte sich Lukas Klouda aus Tschechien an die Spitze vor Thomas Brüsewitz (Garbsen), der damit sogar seinen Bruder Viktor überflügelte und der gewann immerhin schon Bronze bei den Europameisterschaften.
"Alo" wie der Springreiter Alois Pollmann-Schweckhorst auch genannt wird, ist ein großer Musikfan, eine Moderation allerdings war für den Springreiter definitiv "keine ganz leichte Aufgabe". Akribisch wie bei der Arbeit mit den ihm anvertrauten Pferden machte sich der Reiter vor etwa drei Wochen an die Arbeit, recherchierte und freute sich über die Auskunftsfreude von Kiels Generalmusikdirektor Georg Fritzsch und seiner Mitarbeiter. Die im Publikum sitzenden Kollegen, Turnierchef Peter Rathmann und etliche andere Gäste im wie immer ausverkauften Konzertsaal des Kieler Schlosses indes waren begeistert von den Qualitäten Pollmann-Schweckhorsts als Moderator. Und wie fand der selbst seinen Premiere? "Ich will das mal so sagen: Wenn ein Amateur, der sonst ländliche Springen reitet, zum ersten Mal einen Großen Preis reiten darf und da mit gerade mal zwei Springfehlern rauskommt, sagt jeder, dass war prima. So fühle ich mich gerade........" Teamspirit ist alles.......
Das Finale des Jugend Team Cup, präsentiert von Peer Span, gewann das vom Kaufhaus Stolz präsentierte Quartett Nicoline Mund/ Lercas, Alexander Poltrock/ Leon, Charlotte-Sophie Lohmeier/ Ulina und Felix Flinzer/ Schakira. Mit insgesamt 12 Strafpunkten endete der Mannschafts-Wettbewerb für die jungen Kandidaten. Ein Stechen gegen das Team Peer Span sorgte erst für den Triumpf. Mit dem Finale bei der Baltic Horse Show ist eine der schönsten Serien für Junioren und Junge Reiter zuende gegangen, denn Mannschaftssport, dass finden auch die Nachwuchstalente große Klasse. Die nächste Jugend Team Cup-Saison 2012 wird sehnsüchtig erwartet......

Nachwuchsstars eröffnen Baltic Horse Show

Foto: KH Frieler / Hilmar Meyer - Animous

- 13.10.2011 Kiel  ++  Jugend war Trumpf in den ersten Prüfungen des internationalen Reitturniers Baltic Horse Show in Kiel  ++  Sowohl die erste Runde des Jugend Team Cups, als auch die Auftaktprüfung des Holsteiner Masters Zukunftspreis für sechs Jahre alte Holsteiner Pferde wurde im Hallenoval mitten in der Stadt entschieden  ++  Und die erste Runde zu der mit sagenhaften 10.000 Euro dotierten Nachwuchspferdeprüfung gewann ein Oldenburger Reiter auf einem Holsteiner Pferd. Mario Stevens aus Molbergen pilotierte die Quidam`s Rubin-Tochter Que Pasa in flotten 48,58 Sekunden und ohne Fehler durch den Parcours. Que Pasa heißt - frei übersetzt - "was geht ab" und das hat die Holsteiner Pferdedame durchaus eindrucksvoll beantwortet. Alessa Hennings aus Bendorf in Schleswig-Holstein folgte mit Cashgirl auf Platz zwei vor Rasmus Lüneburg (Hetlingen) mit Quintana.
Die Einlaufprüfung zum Jugend Team Cup von Peer Span holte sich eine erst 14 Jahre junge Reiterin aus Steinfeld, bei der der Satz, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt in jeder Hinsicht zutreffend ist. Theresa Ripke ist die Tochter einer Deutschen Meisterin und eines Nationenpreisreiter. Mutter Cora Ackermann-Ripke und Vater Andreas Ripke müssen immer häufiger an der Bande stehen und - mit erhöhtem Adrenalinspiegel - zuschauen, wenn die Tochter im Parcours unterwegs ist.
Der Holsteiner Masters Zukunftspreis wird am Samstagmittag in Kiel entschieden, schon am Freitagabend steht das Finale der Springsportserie Lotto 3plus1 auf dem Programm.. Das "Warm-Up" dafür gewann Hilmar Meyer aus dem niedersächsischen Morsum mit dem 13 Jahre alten Schimmeln Animous. Meyer hatte bereits die erste Etappe von Lotto 3plus1 in Fehmarn für sich entscheiden können und hat offenkundig noch viel vor in Kiel..........
Ergebnisübersicht Baltic Horse Show Holsteiner Masters präsentiert: Lotto 3plus 1 Nat. Springprüfung Kl. S*

  • 1. Hilmar Meyer (Morsum), Animous, 0 SP/50.06 sec;
  • 2. Thomas Kleis (Lentföhrden), Questa Vittoria, 0/50..58;
  • 3. Rasmus Lüneburg (Hetlingen), Siska, 0/52.19;
  • 3. Tanja Paul (Hamburg.), Chiva, 0/52.19;
  • 5. Bettina Rogge (Schönhorst), Patschuli, 0/54.22;

Jetzt gilt es - Finale Lotto 3plus1 bei der Baltic Horse Show

- 13.10.2011 Kiel  ++   Die Serie ist schon auf der Zielgeraden: Am Donnerstag, dem 13. Oktober beginnt bei der Baltic Horse Show der Endspurt für Lotto 3plus1 präsentiert von Holsteiner Masters  ++  Dann dürfen 25 Springreiter und -reiterinnen zur Einlaufprüfung vor dem Finale der Springsportserie antreten und am Freitagabend wird dann endgültig die Frage entschieden, wer ganz vorn steht. Jörg Kreutzmann aus Kasseburg weiß was ihm da "blüht". Der Springreiter ist Erster des Rankings bei Lotto 3plus1 und ist sich vollkommen der Tatsache bewusst, dass 24 Mitbewerber auch gern nach vorn wollen. Und weil es in der Finalprüfung am Freitagabend die doppelte Punktzahl gibt, kann das Ranking durchaus nochmal tüchtig durcheinander gewirbelt werden.
In Fehmarn, Breitenburg und Bad Segeberg wurden die Etappen der Serie Lotto 3plus1 ausgetragen. Nur die 25 punktbesten Kandidaten sind in Kiel startberechtigt. Dreimal konnte bislang Jörg Naeve aus Bovenau die Gesamtwertung von Lotto 3plus1 für sich entscheiden, einmal triumphierte Janne Friederike Meyer (Schenefeld). Wer hat 2011 die Nase vorn?
Das Ranking von Lotto 3plus1:

  • 1. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) 50
  • 2. Christopher Frazer (Neumünster) 48
  • 3. Thorsten Wittenberg (Lentföhrden) 47
  • 4. Peter Jakob Thomsen (Leck) 45
  • 5. Nisse Lüneburg (Hetlingen) 37

Sparda-Bank Trophy - Erstes großes Finale in Kiel

- 11.10.2011 Kiel  ++  Das Projekt verrät Ambition und setzt Ziele - und die Botschaft kam gut an bei Schleswig-Holsteins Nachwuchsreitern  ++  Nun steht das Finale der Sparda-Bank Trophy an, die in der Saison 2011 erstmals aufgelegt worden ist  ++  Die sportliche Offerte richtete sich an Junioren und Junge Reiter des Jahrgangs 1990 und jünger in den Leistungsklassen S3 und S4. Vier Qualifikationen und das Finale bei der Baltic Horse Show vom 13. bis 16. Oktober in Kiel - das sind die Eckpunkte der neuen Serie. Die Qualifikation wurde stets als klassische Springprüfung Kl. M ausgetragen und die an erster bis fünfter Stelle platzierten Teilnehmer erhielten die Einladung zum großen Finale im Rahmen der Baltic Horse Show.
Am Sonntag nach dem von der Sparda-Bank präsentierten Großen Preis von Schleswig-Holstein treten die Qualifikanten in einer Springprüfung Kl.. M* mit Stechen zum Finale an. Die Sparda-Bank setzt ganz und gar auf Sport und ist auch der neue Hauptsponsor der Baltic Horse Show. Da ist es eine schöne Geste, wenn mit der Förderung der Nachwuchstalente bereits der Weg nach Kiel zum Top-Ereignis des Reitsports in Schleswig-Holstein beschritten wird.

Baltic Horse Show - Ein sportliches Feuerwerk

Foto: KH Frieler

- 29.09.2011 Kiel  ++  Sie ist bunt, fröhlich und aufregend, begeistert kleine Reitsportfans genauso wie Große und lockt auch 2011 wieder etliche Spitzenreiter nach Kiel. Vor allem aber auch etliche Voltigierer, denn Kiels Baltic Horse Show vom 13. bis 16. Oktober ist Weltcup-Station des internationalen Voltigiersports  ++  Vier Disziplinen bietet Kiel unter einem Dach mitten in der Stadt und viel Abwechslung.... Darauf freut sich nicht nur Turnierveranstalter Peter Rathmann, der vor wenigen Jahren eine internationale Masters Class - also Voltigiersport auf hohem Niveau mit Top-Athleten - nach Kiel holte. Darauf freut sich vor allem auch die Botschafterin des internationalen Hallenturniers, Sarah Kay aus Sörup. Die WM-Teilnehmerin und aktuelle Vize-Europameisterin turnte in diesem Jahr in Elmshorn in der Fritz-Thiedemann-Halle zum Titel einer Deutschen Meisterin und sie kann sich beim "Heimturnier" in Kiel die ersten Weltcup-Punkte ihrer Karriere holen.
Magnetische Anziehungskraft entfaltet die älteste Disziplin des internationalen Turniers - der Springsport und zwar auch auf die potentiellen Teilnehmer: Albert Zoer aus den Niederlanden zum Beispiel - Mannschaftsweltmeister von 2006 ? oder Henrik von Eckermann aus Schweden, der sensationell auf Platz fünf bei den Europameisterschaften mit dem Holsteiner Hengst Coupe de Coeur ritt und auch das Siegerpferd im Bundeschampionat der sechsjährigen Springpferde in Warendorf vorstellte. Johannes Ehning (Borken) nimmt mit Salvador V Kurs auf Kiel und auch die drei Niederländer Jeroen Dubbeldam, Gert-Jan Bruggink und Willem Greve. Letzterer triumphierte bereits in der Riders Tour und zuvor gewann er die Warsteiner Winning Round in Kiel vor zwei Jahren. Manchmal fangen Karrieren bei der Baltic Horse Show an:::::::: Jessica Kürten aus Irland erneuert ihre Bekanntschaft mit Kiel und auch Landsmann Shane Breen tut das. Zum deutschen Kontingent zählen - na klar - die beiden Mannschafts-Welt- und ?Europameister Janne-Friederike Meyer und Carsten-Otto Nagel, und Derbysieger Andre Thieme. Aus dem aktuellen Championatskader ist auch Lars Nieberg (Homberg) dabei. Schleswig-Holsteins Top-Reiter neben Nagel und Meyer sowieso: Thomas Voß (Schülp), der mit der deutschen Equipe das Nationenpreisfinale gewann, Nisse Lüneburg (Hetlingen), der den Großen Preis in Bad Segeberg für sich entschied, Jörg Kreutzmann (Kasseburg), der das Ranking der Springsportserie Lotto 3plus1 anführt.....
Das Sportprogramm umfasst viele beliebte internationale Prüfungen: Die RWE-Youngstertour für die jungen Springpferde, die damit eine Bühne zum Lernen erhalten und gleichzeitig einen Ausblick in Sachen Sportpferdezucht erlauben. Ganz klar ein Anziehungspunkt für Züchter und Sportfans. In die Riege der "Must Have`s" gehört auch der Holsteiner Masters Zukunftspreis. Immer noch das höchstdotierte Springen für sechs Jahre alte Springpferde mit Holsteiner Brand. Warendorfs Bundeschampionate gingen Anfang September gerade erst zu Ende, nun dürfen sich die Züchter auf ein Wiedersehen mit erstklassigen jungen Pferden freuen. Da lässt es sich trefflich fachsimpeln und spekulieren....... Echte Klassiker im Programm sind das Championat von Kiel, die Warsteiner Winning Round und der Preis der May & Co. Wohn- und Gewerbebauten - Internationales Springen mit Stechen. In die Kategorie rasant & spannend fällt Holsteins Speed - das Zeitspringen der Kieler Nachrichten. Die Turbovariante internationaler Springprüfungen hat nach etlichen Jahren das Knock-Out-Springen abgelöst und das Hallenpublikum in Kiel amüsierte sich erstmals 2010 prima bei Holsteins Speed.
Jugend in die Halle Baltic Horse Show, das ist immer auch ein toller Treffpunkt für die Nachwuchsreiter und zwar gleich drei Mal. So wird das Finale des von Peer Span präsentierten Jugend Team Cup in der Halle ausgetragen und der LVM Cup Dressur und Springen und die brandneue Sparda-Bank Trophy erleben ihr Finale. Gefordert sind stets Junioren und Junge Reiter, die sich auf der großen Bühne des Turniers präsentieren. Der LVM Cup galt in diesem Jahr ausschließlich Junioren im Spring- und Dressursattel. Die Sparda-Bank Trophy für Junge Reiter und Junioren führt nach vier Qualifikationen in das Finale in der Kl. M........
Tickets+++Tickets+++Tickets+++
Hansano Fahrduell erleben? Den Großen Preis von Schleswig-Holstein präsentiert von der Sparda-Bank und den ersten FEI Voltigier-Weltcup in Kiels Reitsportgeschichte? Dann nichts wie ran an die Tickets. Für Kinder gibt es bereits am Freitag den Steiskal-Kindertag - junge Besucher bis einschließlich 16 Jahre können am Freitag bis 18.00 Uhr die Baltic Horse Show ergründen ohne einen Cent zu bezahlen. Und ein echtes Schnäppchen ist der Sparda-Bank Familientag am Sonntag: Freie Platzwahl, Tickets für Erwachsene für 18 Euro, Kinder zahlen nur die Hälfte, ein Programm, das von Jugendsport über das Hansano-Fahrduell bis zum Großen Preis reicht und die Möglichkeit an der Baltic Horse Show-Rallye mit vielen Stationen, Aufgaben und Fragen teilzunehmen. Gemeinsam mit dem Elternmagazin "Kinderkram" wurde die Rallye entwickelt und sorgte schon 2010 für helle Begeisterung.
Karten gibt es unter www.baltic-horse-show.de  oder unter der Rufnummer (0431) 8881230.

Auf zum Weltcup nach Kiel - Sarah Kay in Hochform

- 31.08.2011 Kiel  ++  Sie hat sich Silber bei den Europameisterschaften der Voltigierer geholt und vor gut drei Tagen auch den Titel einer Deutschen Meisterin  ++  Jetzt nimmt Sarah Kay aus Sörup Kurs auf die Weltcup-Qualifikation ihrer Disziplin bei der Baltic Horse Show vom 13. bis 16. Oktober in Kiel  ++  Die 18 Jahre junge Schülerin gilt als eines der größten Talente im Voltigiersport und ist außerdem Botschafterin des internationalen Hallen-Turniers in der Landeshauptstadt.
EM-Silber, Gold bei der DM - jetzt noch den Weltcup für Sarah Kay?
Kay: "Ich werde auf jeden Fall in Kiel dabei sein. Danach müssen wir die Planung mit Blick auf das Pferd machen. Normalerweise beginnt dann ja das Wintertraining und die Arbeit an einer neuen Kür. Möglich ist es auch, parallel zu arbeiten, also die bekannte Kür zu verwenden und im Training an einer neuen zu arbeiten.".
Wie lange dauert es eigentlich, bis so eine neue Kür steht?
Kay: "Also man trainiert zunächst die Einzelteile und dann die Verbindung, was dann wirklich schon schwer ist. Es kommt die Musik dazu und die Choreographie........das dauert alles seine Zeit".
Tut die Baltic Horse Show dem Voltigiersport nicht nur in Schleswig-Holstein gut?
Kay: "Ja! Das ist ein total schönes Turnier. Die Halle ist ein Traum, schön groß und wir haben unsere Musiken in den vergangenen Jahren früh beim Veranstalter abgegeben und dann wurden Lichteffekte auf die Musik abgestimmt. Das war echt was Besonderes. Die Stimmung ist einfach gut in Kiel - das ist rundherum schön für uns".
Sie kommen ja viel in der Szene herum - wie ist die Resonanz auf die Baltic Horse Show als neuer Weltcup-Standort?
Kay: "Alle, die bis jetzt da waren, haben natürlich schon längst herumerzählt wie es in Kiel ist. Ich weiß natürlich jetzt auch noch nicht, wer definitiv startet, aber einer aus den USA und sogar aus Südafrika haben schon Interesse angemeldet".
Internationaler Voltigiersport wird bei der Baltic Horse Show vom CITTI Park Kiel präsentiert mit der ersten Weltcup-Runde der Damen und Herren am Freitag und der zweiten Runde am Samstag. Erst dann steht fest, wer die Big Points aus Kiel entführen kann.....
Tickets gibt schon jetzt: www.baltic-horse-show.de 

Baltic Horse Show - Testimonial Sarah Kay turnt Richtung Meistertitel

- 26.08.2011 Kiel  ++  Sie ist seit 2010 die charmante Botschafterin der Baltic Horse Show: Sarah Kay, Schleswig-Holsteins beste Voltigiererin und Deutschlands Hoffnung auf Medaillen in den kommenden Jahren  ++  Auch für die Baltic Horse Show vom 13. bis 16. Oktober 2011 ist die Akrobatin aus Sörup das sportliche Aushängeschild. Die 18 Jahre alte Sarah Kay turnt in Elmshorn bei den Deutschen Meisterschaften im Voltigieren gerade dem nächsten Meistertitel entgegen. Erst am vergangenen Wochenende holte Sarah Kay Einzelsilber bei den Europameisterschaften der Voltigierer, jetzt steht die DM in Elmshorn auf dem Plan und dann soll es bald weitergehen zur Baltic Horse Show, die erstmals FEI Weltcup-Station der Volitgierer ist und internationale Spitzenathleten nach Kiel lockt.
Die erste Runde mit der Pflicht hat Sarah Kay für sich entschieden: "Ich bin knapp vorne, das war ganz ordentlich". Die erfolgreiche EM steckt der Baltic Horse Show-Botschafterin zwar noch etwas in den Muskeln, aber: "Das bringt auch Selbstvertrauen: Ich weiß eben - ich kann es, es klappt". Das DM-Programm wird am Freitagabend mit der Kür fortgesetzt, dann folgt das Technikprogramm und die Kür im zweiten Durchgang.
Übrigens - Sarah Kay trifft in Elmshorn auch auf Simone Wiegele (Neuss), die erste Weltcupsiegerin der Voltigiergeschichte. Und auf Weltcup-Voltigieren dürfen sich die Zuschauer auch in Kiel freuen. Geturnt werden jeweils zwei Runden Kür bei den Damen und den Herren. Voltigiersport von der schönsten Seite bei der Baltic Horse Show! Tickets für das Weltcup-Event Baltic Horse Show...........  ..........gibt es bereits jetzt im Vorverkauf unter www.baltic-horse-show.de.
Achtung, der Freitag birgt den von Steiskal präsentierten Kindertag mit freiem Eintritt für die jungen Besucher bis 18 Uhr und am Sonntag ist Sparda-Bank-Familientag. Eltern und ihre Kinder haben freie Platzwahl und zahlen super-günstige Eintrittspreise für ein abwechslungsreiches und spannendes Programm!

LVM-Cup - Finalisten für die Baltic Horse Show stehen fest

- 23.08.2011 Kiel  ++  Das wird ein Ereignis: 24 Springreiter und 13 Dressurasse - alle miteinander höchsten 18 Jahre alt und damit Junioren in ihrem Sport - haben sich für das Finale des LVM Cups bei der Baltic Horse Show in Kiel vom 13. bis 16. Oktober qualifiziert  ++  Auf Fehmarn, in Marne, Felmerholz und am vergangenen Wochenende in Langstedt-Bollingstedt fanden die vier Qualifikationsstationen für die Nachwuchsreiter statt. Nun gilt die Konzentration dem großen Finale in Kiel. Schon die Premiere des LVM Cup im Jahr 2010 in Schleswig-Holstein kam riesig gut an bei den Jungtalenten, die damals am Sonntag beim Internationalen Hallen-Reitturnier mitten in der Landeshauptstadt ihren großen Auftritt hatten.
Jetzt folgte die zweite Saison und der Andrang war groß. Geritten wurde jeweils eine Stilspringprüfung Kl. L, aus der sich die fünf besten Teilnehmer für das Finale qualifizieren bzw. eine Dressurprüfung Kl. L auf Trense, aus der die jeweils drei bestplatzierten Teilnehmer ins Finale einzogen. Qualifizieren konnten sich die Junioren im Spring- und Dressursattel nur jeweils einmal, bei Doppel-Qualifikation rückten die Nächstplatzierten nach. Ebenso kann sich das Finalkontingent bei Gleichplatzierung auf dem 1. bis 3. Rang auch erhöhen. Nach vier spannenden und schönen Etappen dürfen sich die Finalisten nun auf die Baltic Horse Show vorbereiten und auch diesmal dürfte es ein Super-Sonntag werden, denn am 16. Oktober beginnt der Turniertag mit dem Dressurfinale des LVM Cup und direkt nach dem Internationalen Großen Preis von Schleswig- Holstein, den die Sparda Bank präsentiert und dem Hansano-Fahrduell folgt das LVM Cup-Finale der Junioren-Springreiter. Beide Prüfungen sind wieder in der Klasse L ausgeschrieben, allerdings wird es im Springen eine Stilspringprüfung Kl. L mit Stechen geben.