CSICHJY-A WR. NEUSTADT 2011

Finaltag bei den WIENER NEUSTÄDTER PFERDESPORTTAGEN DER JUGEND 2011

Fotos: Miriam Tilli / - Lisa Schranz (AUT)
Lisa Schranz (AUT)
Laura Bencsik (HUN)
Kerstin Osterer (AUT)
Linus Born (GER)

- 25.10.2011 Wiener Neustadt  ++  Die Wiener Neustädter Pferdesporttage der Jugend 2011 sind abgeschlossen  ++  Drei Tage lang wurde hier in Wiener Neustadt auf der Anlage der Familie Steinbrecher spannender Sport, strahlende Sieger und sensationelle Turnierstimmung geboten  ++  Halbzeitführung gehalten: Monika Daridova (SVK) gewann das morgendliche Punktespringen Sage und schreibe 67 TeilnehmerInnen nahmen die morgendliche Punktespringprüfung mit Joker (1,30 Meter) in Angriff. Der spannende Run um die Bestzeit war enorm groß und am Ende konnte sich Monika Daridova (SVK) mit fast einer Sekunden Vorsprung den Sieg holen. Im Sattel ihrer blitzschnellen achtjährigen Stute "VG Elegance" erwischte die erst 16-jährige Slowakin bereits als 16. Starterin jede Wendung perfekt und wurde in uneinholbaren 37,91 Sekunden mit dem Sieg belohnt. Julia Sohajda (HUN), eine der vier in der gestrigen Youth Nation Trophy siegreichen Ungarinnen, wurde in 38,80 Sekunden Zweite und Jan Cigan (SVK) in 39,65 Sekunden Dritter. Mit der absoluten Bestzeit von 37,32 Sekunden ins Ziel geflogen wären Max-Hilmar Borchert (GER) und "Cuba Libre 29", die angespornt von den Jubelpfiffen der deutschen Zuschauer alles gegeben haben, aber am Joker, einem luftigen, sehr schmalen Steilsprung, einen ärgerlichen Vorhandfehler kassierten und dadurch jegliche Siegeschance verspielten. Österreich konnte sich über eine Platzierung auf den vorderen Rängen freuen: Makellos und souverän unterwegs war Theresa Pachler, die in bestechender Manier und wie immer stilistisch überaus ansprechend ihren genial springenden "Louis 127" über die Hindernisse pilotierte und sich in 46,27 Sekunden am zehnten Rang reihte.
Lisa Schranz gewann Children Grand Prix
Jenny Fehleisen und Johanna Sixt machten den rot-weiß-roten Erfolg perfekt Pünktlich um 11:30 Uhr startete am heutigen Finaltag der mit Spannung erwartete Children Grand Prix, den Kursdesigner Georg Christoph Bödicker schon ganz schön selektiv in die Bahn gestellt hatte. Neben technischen Folgen auf gerader und gebogener Linie musste auch eine drei- und eine zweifache Kombination in der Höhe von 1,20 Meter überwunden werden. Dennoch meisterten neun der 22 gestarteten ReiterInnen alle Tücken ohne Fehler und zogen somit ins Stechen ein. Der Stechparcours war geprägt von weiten Wegen und langen Strecken, wo die Kids mit viel Tempo versucht haben, wertvolle Zeit herauszuholen. Aufgrund des höheren Risikos kamen ärgerliche Flüchtigkeitsfehler und am Ende konnten nur zwei junge Amazonen auch in der Entscheidung ohne Fehler bleiben und die kamen beide zur großen Freude des heimischen Publikums aus dem Gastgeberland Österreich: Zum einen zeigte Jenny Fehleisen mit ihrem Lasino-Wallach "Silver Flow" einen knackigen fehlerfreien Ritt (42,76 Sekunden), der ihr Platz zwei bescherte. Dass das noch schneller ging bewies zum anderen Lisa Schranz, die im Stechen das Vermögen und die große Galoppade ihres neunjährigen "V.I.P. 2" nutzte und mit 38,97 Sekunden zum fabelhaften Sieg im Children Grand Prix jumpte. Darüber hinaus blieb die Niederösterreicherin auch mit ihrem zweiten Pferd "Lavendel 131" im Grundparcours ohne Fehler, verzichtete aber auf eine Teilnahme im Stechen und wurde Neunte. Am schnellsten unterwegs wäre das Auftaktsiegerpaar Johanna Sixt und "Phoenix Du Rosoir" gewesen. In nur 37,33 Sekunden überwanden die beiden die sieben Stechhindernisse, kassierten aber am vorletzten Hindernis, einem Steilsprung, einen Abwurf und landeten mit dem schnellsten Vierer am dritten Rang. Als letzte Starterin war Sara Holle (HUN), die Siegerin des gestrigen zweiten Teilbewerbes der Children Tour, auf dem Weg zum Sieg: Mit "Castilio Z" jumpte sie in 38,78 Sekunden über die Ziellinie, bekam aber am Schlussoxer einen Abwurf und wurde Vierte.
Linus Born (GER) setzte sich im Stechen vom Young Rider Grand Prix an der Spitze durch
Nur zwei Junge Reiter aus dem benachbarten Deutschland blieben im 1,45 Meter hohen Grundparcours vom finalen Großen Preis ohne Fehler und duellierten sich somit im Stechen, um den ersehnten Sieg. Max-Hilmar Borchert eröffnete auf "Starlet" die Entscheidung, war sehr flüssig und schnell unterwegs, bekam aber einen Fehler (43,95 Sekunden). Also brauchten beim zweiten Reiter im Stechen, Linus Born, nur die Nerven halten, denn eine Nullrunde reichte ihm, um siegreich zu sein. Im Sattel seiner in Hessen gezogenen Stute "Carnevale B" meisterte er den Stechparcours makellos ohne Strafpunkte und flog in sicheren 45,81 Sekunden zum verdienten Sieg im Young Rider Grand Prix. Mit dem schnellsten Vier-Fehlerpunkteritt im Umlauf sicherte sich Barbora Tomanova (CZE), die Siegerin vom Eröffnungstag, den dritten Endrang.
Die Junioren Grand Prix Siegerin ist Laura Bencsik (HUN)
Was für ein schwieriges Springen hatten die 34 TeilnehmerInnen im Junioren Grand Prix zu bewältigen, wo das Publikum lediglich zwei fehlerfreie Runden bewundern konnten und die kamen beide aus Ungarn: Laura Bencsik und Laura Nevelits. In der anschließenden Entscheidung war es Laura Bencsik, die mit ihrem gigantisch springenden Ginus-Nachkommen "Goya" nochmals fehlerfrei blieb. Ihre Landsfrau kassierte am drittletzten Stechhindernis einen blöden Fehler und rutschte am zweiten Rang zurück. Dritte wurde Maria Madenova (RUS), die einen wirklich unnötigen Flüchtigkeitsfehler am ersten Sprung, der Triple-Barre bekam, dann flüssig weiterritt und mit dem schnellsten Vierer noch aufs Treppchen sprang. Beste Österreicherin wurde Kerstin Osterer, die ihre Klasse einmal mehr mit einer Glanzvorstellung unter Beweis stellte: Erst seit einer guten Woche hat sie "V.I.P. N" - Verfügung gestellt von Daniela und Matthias Raisch - unter dem Sattel und pilotiert ihn selbstbewusst über die Parcours, wie wenn sie schon ewig ein Team wären. Heute verhinderte Sprung drei, ein breiter Oxer aus der Linkswendung, den Einzug ins Stechen. Dennoch reichte ihre schnelle Runde für den sensationellen fünften Endrang. Dahinter strahlte Natascha Kreutners Schützling Lea Hallwirth vom sechsten Platz. Die Wienerin lieferte mit ihrer "Lili Marlen 4" die ganze Saison schon tolle Ergebnisse ab und verpasste mit einem Abwurf am Anfang des Grundumlaufes (Sprung drei) auch nur ganz knapp die Qualifikation für das alles entscheidende Stechen. Siebente wurde Lea-Florentina Kohl, wie Kerstin Osterer eine Schülerin von Matthias Raisch, die mit "Corato" ebenfalls bei Sprung drei einen Abwurf kassierte und den restlichen Parcours ideal beenden konnte.
In der Youngster Tour der fünfjährigen Nachwuchspferde standen mit "San Pirolo W" und Siegfried Schlemmer zwei Österreicher vorne
Insgesamt elf der 19 genannten fünfjährigen Nachwuchscracks blieben im 1,20 Meter hohen Grundparcours ohne Fehler und konnten somit ihr Ticket für das Stechen lösen, wo es lediglich vier weitere Nullrunden zu sehen gab.Am besten und schnellsten unterwegs war Siegfried Schlemmer, der den Hengst und ehemalige Körungssieger "San Pirolo W" (von Santander-H) optimal und flüssig vom ersten bis zum letzten Sprung pilotierte, am Weg zum Schlussoxer nochmals ordentlich Tempo machte und in der absoluten Bestzeit von 40,89 Sekunden zum Sieg in der internationalen Jungpferdeprüfung jumpte und an diesem Turnier noch den Besitzer wechselte. Dahinter reihte sich Anton Martin Bauer auf der Potential-Tochter "Pretoria S" am zweiten Rang ein (41,93 Sekunden). Ebenfalls platziert waren die Österreicher Simon Johann Zuchi auf "Larom v. Pachern" (4. Rang) und Julia Bieler mit ihren selbstgezüchteten und selbstausgebildeten Pferden "Lily Beach" (5. Rang) und "Lagraferno" (7. Rang). Catrick-Tochter "Queen C" siegte mit Adela Pulpanova (CZE) bei den Sechsjährigen
Den 1,30 Meter hohen Grundparcours der sechsjährigen Nachwuchsrösser bewältigten nur vier der 16 gestarteten ReiterInnen ohne Fehler. Im anschließenden Stechen legte gleich die erste Reiterin Adela Pulpanova (CZE) auf "Queen C" eine schnelle Runde in 45,43 Sekunden hin, die keiner der weiteren vier Mitstreiterinnen mehr toppen konnte. Am ehesten kam noch Edina Lukacs (HUN) mit "Katyusa" an die Bestzeit heran und wurde in 47,35 Sekunden Zweite. In sicheren 49,11 Sekunden reihte sich Mariann Hugyecz (HUN) auf "Chacco-Boy" am dritten Rang ein. Weiters in die Platzierung kamen Anton Martin Bauer mit seinen drei Pferden "Free Motion van´T Heike", "Freedom van´T Heike" und "Felix 54" sowie Julia Bieler mit "Le Filou 26", die allesamt lediglich einen Abwurf im selektiven Grundumlauf hatten.
Nicola Grunthalova (CZE) entschied die ?Last-Chance?-Prüfung für sich
Zum Abschluss der Wiener Neustädter Pferdesporttage der Jugend 2011 fand das traditionelle "Last Chance"-Springen statt, eine Standardspringprüfung über 1,20 Meter. Das Startfeld lichtete sich auf zwölf motivierte Reiterinnen, die allesamt nicht an der fehlerfreien Bestzeit von Nicola Grunthalova (CZE) vorbeikamen. Die Tschechin jumpte mit "Niagara La Just", mit der sie bereits im Einlaufspringen am zweiten Rang platziert war, in 52,44 Sekunden ins Ziel und verwies ihre beiden Landsfrauen Adela Pulpanova (CZE) und Ivana Hronova (CZE) am zweiten (53,83 Sekunden) und dritten Rang (55,63 Sekunden). Am absolut schnellsten unterwegs wäre die Siegerin von gestern, Stefanie Nussmüller (AUT), gewesen, die jedoch am Ende des Parcours einen Abwurf kassierte und mit dem schnellsten Vier-Fehlerpunkteritt Vierter wurde (4/52,36 Sekunden). Auch mit einem Abwurf platziert waren Katja Teufelbauer (5. Rang) und Lisa Carina Gschaider von der Vienna Horsesport Association(8. Rang).

Johanna Sixt kürte sich am Eröffnungstag in Wiener Neustadt zur absoluten Abräumerin

Foto: Miriam Tilli

- 22.10.2011 Wiener Neustadt  ++  Nicht nur für viele ambitionierte, heimische Nachwuchstalente, sondern auch für die starke ausländische Konkurrenz sind die alljährlichen "Wiener Neustädter Pferdesporttage der Jugend" ein Muss und fixer Bestandteil im Turnierkalender  ++  Und so trafen sich auch heuer wieder international anerkannte Größen im Springsattel in Wiener Neustadt ein, um sich mit Ihresgleichen an den drei Turniertagen zu messen. Auftaktsieg in rot-weiß-rot! Johanna Sixt (AUT) gewann die erste Prüfung des Wochenendes Gestartet wurde am heutigen Freitag, den 21. Oktober 2011, mit dem Eröffnungsbewerb der Children Tour, die in einer Zweiphasenspringprüfung über ausgeschriebene 1,20 Meter gerichtet wurde.
Dass das erfolgsverwöhnte Duo Johanna Sixt (AUT/B) und ihr beständiger "Phoenix Du Rosoir", übrigens die amtierenden österreichischen Staatsmeister der Jugendlichen, zu Recht zu den ganz großen Favoriten zählte, bewiesen die beiden einmal mehr mit einer fulminanten und überaus risikoreichen Runde in der entscheidenden zweiten Phase. Mit ihren 29,67 Sekunden kürten sie sich am Ende zu den verdienten Siegern. Eine gute Sekunden Rückstand hatte der zweitplatzierte Zoltan Lazar jr. (HUN), der sich bei den diesjährigen Europameisterschaften in Comporta (POR) am sensationellen vierten Endrang klassieren konnte. Im Sattel seiner in Ungarn gezogenen Fuchsstute "Afrodite" jumpte der 13-Jährige in 31,03 Sekunden ins Ziel und verwies Laura Sophie Weber und ihre schicke Cassini II-Tochter "Cassandra W 3" am dritten Platz. Neben der strahlenden Siegerin konnten sich vier weitere heimische Children platzieren: Der Dritte der diesjährigen Staatsmeisterschaften in Preding, Christopher Aschenbrenner (W) mit seinem sprunggewaltigen Fuchswallach "Perigore" (4. Platz), Josefia Goess-Saurau (B) mit dem erfahrenen "Meniac" am sechsten Rang, die Steirerin Jenny Fehleisen auf der hübschen Schimmelstute "Silver Flow" wurde Achte und Moritz Domaingo (NÖ) platzierte sich mit ?Chelsea? am zehnten Endrang.
Hana Bajrovic (SLO) schnappte sich den Sieg in der Tour über 1,20 Meter
Eine für alle Junioren und Junge Reiter offene Prüfung über 1,20 Meter stand nach dem Opening der Children Tour als zweiter Bewerb am Programm. Wiederum ging es hier um eine spannungsgeladene Zweiphasenspringprüfung, die in eindrucksvoller Manier Hana Bajrovic (SLO) für sich entscheiden konnte. Die 21-jährige Slowenin ist hier in Wiener Neustadt ein gern gesehener Gast und konnte unter anderem beim diesjährigen ?Internationalen Equestrian Summer Circuit? im Juli mehrere Podestplätze im Rahmen der Mittleren und U25 Tour ergattern. Heute ließ sie im Sattel der pfeilschnellen Colonado-Tochter ?Contessa? ihre Konkurrenz alt aussehen und sicherte sich mit über zwei Sekunden Vorsprung den Sieg. Dahinter reihten sich Nicola Grunthalova (CZE) auf ?Niagara La Just? und Mate Szladek (HUN) mit "Ramalgo Sunny Girl" am zweiten und dritten Rang ein. Die österreichischen NachwuchsreiterInnen konnten in dieser Prüfung zwar keine Platzierung ergattern, sich aber dennoch über drei Doppelnullrunden freuen: Theresa Pachler wurde Zwölfte, Lisa Carina Gschaider rangierte auf Platz 13 und Beate Steiner kam auf Rang 17.
Und schon wieder Johanna Sixt!
Die Burgenländerin holte sich den zweiten Sieg am heutigen Eröffnungstag Was für ein Rennen lieferten sich die Arrivierten im dritten Bewerb des heutigen Eröffnungstages, einer Standardspringprüfung nach Fehlerpunkten und Zeit über 1,30 Meter. Die 79 genannten TeilnehmerInnen aus neun verschiedenen Nationen - Österreich, Ungarn, Slowakei, Tschechien, Deutschland, Russland, Slowenien, der Schweiz und der Ukraine - hatten sich nichts zu schenken und gaben ihr bestes, um die elf Hindernisse und zwölf in die Bahn gestellten Sprünge so schnell wie möglich und natürlich ohne Fehler zu überwinden. Niemand hätte sich wohl am Ende gedacht, dass man sich bei diesem international top-besetzten Starterfeld wieder über einen rot-weiß-roten Triumph freuen könnte, aber mit Johanna Sixt und ihrer flinken zehnjährigen Holsteinerstute "Lillifee" ertönte heute zum zweiten Mal die österreichische Hymne bei der Siegerehrung. Mit sehr viel Übersicht, Mut und Siegeswillen pilotierte die Burgendländerin die kongenial mitkämpfende Le Grand III-Tochter über den Parcours, sparte in den Wendungen wertvolle Meter und Sekunden ein und flitzte in der fehlerfreien Bestzeit von 57,18 Sekunden über die Ziellinie und zu ihrem zweiten Sieg an diesem noch sehr frischen Wochenende. Dabei hatte sie auch Glück gehabt, denn die erfahrene und sehr talentierte Maria Madenova (RUS), Siebente bei den diesjährigen Europameisterschaften im portugiesischen Comporta, war mit ihrem Europameisterschaftspferd "Zamir" auf Siegeskurs unterwegs und hätte mit der absoluten Bestzeit von 56,53 Sekunden die Zeit locker gehabt, kassierte aber ausgerechnet am Schlussoxer einen ärgerlichen Hinterhandfehler und rangierte somit im Mittelfeld. Mit 57,60 Sekunden wurde Julia Sohajda (HUN) im Sattel der Westfalenstute "Pepita" Zweite und verwies den Slowaken Jan Zigan auf "Timko Ter Dolen" am dritten Rang (0/57,93 Sekunden). Aus heimischer Sicht konnten noch zwei tolle Platzierungen gefeiert werden: Magdalena Magreiter holte mit ihrem Top-Pferd "J.J. Caval" den sensationellen vierten Platz und Kerstin Osterer schaffte mit "V.I.P. N", den sie übrigens erst seit einer guten Woche von Daniela und Matthias Raisch zur Verfügung gestellt bekommen hat und nach Stadl-Paura zum zweiten Mal am Turnier reitet, den phänomenalen elften Endrang.
Der Sieg im 1,40 Meter hohen Springen ging an Barbora Tomanova (CZE)
Ganz knapp ging es her im großen Hauptspringen vom Freitag, der internationalen Zweiphasenspringprüfung über 1,40 Meter. Die ersten drei auf der Ergebnisliste lagen lediglich innerhalb einer guten halben Sekunde beieinander und wurden von der 19-jährigen Barbora Tomanova (CZE) angeführt. Im Sattel ihres elfjährigen Cassini II-Wallachs mit dem passenden Namen "Careful" verwies die Tschechin Hana Bajrovic (SLO), die Siegerin in der heutigen 1,20 Meter Tour, am dritten und den letztjährigen zweitplatzierten vom Wiener Neustädter Championat, Oliver Berger (GER), am dritten Rang.
Zwei Youngster Prüfungen schlossen den Eröffnungstag ab
Eine rege Teilnahme gab es bei den beiden abschließenden Bewerben, die den fünf- beziehungsweise sechsjährigen Nachwuchsrössern gewidmet waren. Wie üblich platzierten sich alle null gebliebenen Pferd-Reiter-Paare ex aequo am ersten Rang. Bei den Fünfjährigen meisterten zwölf den 1,15 Meter hohen Parcours ohne Fehler: Edina Lukacs (HUN) mit dem Oldenburger "Calvaro Star", Antonia Schnabel (GER) auf der Fuchsstute "Qualeska 3", Marina Vinnichenko (UKR) auf der Orlando-Tochter "Gloria PKZ", Ondrej Zvara (CZE) mit den beiden an den Start gebrachten Pferden "Cardiff Dwerse Hagen Z" und "Gaetan van D´Abdijhoeve" sowie die Österreicher Siegfried Schlemmer auf dem ÖWB-Hengst "San Pirolo W", Simon Johann Zuchi mit dem Lordanos-Sohn "Larom v. Pachern", Helfried Knotz mit dem Schimmelhengst "Calico", Christiane Fleischhacker auf "Nana v. Pachern" (von Santander-H), Anton Martin Bauer auf "Pretoria S" und Julia Bieler mit den beiden Zuchtprodukten aus dem Hause Steinbrecher "Lagraferno", ein gekörter ÖWB-Hengst von Lapollo x Grannus, und die Westfalenstute "Lily Beach".
Beim anschließenden Springen für die Sechsjährigen (1,25 Meter) blieben sechs der 18 Genannten fehlerfrei: Edina Lukacs (HUN) auf "Katyusa", einer Oldenburgerstute von Kannan, Nathalie Crnkova (CZE) mit "Atlanta", Adela Pulpanova (CZE) auf der sprunggewaltigen Stute "Queen C", Jessica Zobjack (GER) mit dem Liberty Son-Nachkommen "Liberatio" und die beiden rot-weiß-roten Siegesanwärter für das sonntägige Finale Anton Martin Bauer auf "Freedom van´T Heike" sowie Kerstin Osterer, die nach längerer verletzungsbedingter Pause wieder in den Sattel ihrer talentierten Stute "Paulina Petite Cherie" gestiegen ist und sich ja heute schon mit "V.I.P. N" im Rahmen der 1,30 Meter hohen Tour top-platzieren konnte.

WIENER NEUSTÄDTER PFERDESPORTTAGE DER JUGEND 2011

- 20.10.2011 Wiener Neustadt  ++  Am morgigen Freitag, den 21. Oktober 2011, startet das traditionelle und mittlerweile schon legendäre Nachwuchsturnier in Wiener Neustadt  ++  Weit über die österreichische Staatsgrenze hinaus werden sich unzählige Jugendliche, Junioren und Junge Reiter im Parcours messen und auf die exquisite Anlage von Michael Steinbrecher pilgern. Die beiden verbundenen Abreiteplatz- und Austragungshallen bieten optimale Reit- und Turnierbedingungen und die renommierten Kursdesigner Christoph Georg Bödicker und Hubert Kuttelwascher werden den Rest dazugeben, damit der sportliche Part des Wochenendes glatt über die Bühne gehen wird.
Am Programm stehen wie üblich die Children, Junioren und Young Rider Tour sowie internationale Jungpferdespringen für fünf- und sechsjährige Nachwuchscracks. Neben den drei Grand Prix am Sonntag zählt das Teamspringen am Samstag, die Wiener Neustadt Team-Challenge für Junioren und Junge Reiter, zum ganz großen Highlight. Denn hier kämpfen Mannschaften - bestehend aus vier ReiterInnen (maximal zwei Junge Reiter) - um den begehrten Sieg. Letztes Jahr konnte in diesem Team-Bewerb das heimische Team aus Österreich triumphieren und somit wird das Gastgeberland auch heuer wieder probieren, den Titel verteidigen zu können.
Den kompletten Zeitplan sowie alle Start- und Ergebnislisten finden Sie unter www.reitergebnisse.at